NEWSFLASH

Falls Sie sich ernsthaft für einen Welpen von uns interessieren, freuen wir uns über Ihre frühzeitige Kontaktaufnahme, am besten telefonisch. Gerne können Sie uns dann nach vorheriger Termin-absprache besuchen kommen, um uns und unsere Hunde näher kennenzulernen.

NEWSTICKER

+++ 17.11.2020 +++

Hinweis in eigener Sache, da uns täglich mehrere Anfragen erreichen:
Unsere Welpen aus dem August-Wurf sind alle vergeben. Wir haben daher auch keine Welpen mehr zur Vermittlung. Die nächsten Welpen planen wir erst wieder im Frühjahr 2021 mit Abgabe im Frühsommer. 
Bei Interesse an einem Welpen von uns, können Sie sich ab Januar 2021 bei uns melden, vorher gönnen wir uns und unseren Hunde eine wohlverdiente Auszeit. Bitte beachten: In dieser Zeit beantworten wir weder Mails, noch nehmen wir Interessenten an, um diese ohne vorheriges persönliches Kennenlernen, in eine Liste einzutragen.
Erst nach einem ausgiebigen Telefonat, ausführlicher Aufklärung über die Rasse und Überprüfung unsererseits u. a. in Form unseres Fragebogens, laden wir künftige Interessenten zu uns ein und nehmen diese dann ggf. sofern diese sich für uns und auch für die Rasse des Deutschen Pinschers eignen, mit auf unsere Welpenliste. 
Wir möchten nochmals betonen, dass wir uns bei der Wahl passender Welpenkäufer Zeit lassen und diese mit Bedacht zum Wohle aller Beteiligten auswählen. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

GESCHICHTE

-- HERKUNFT --

Der Deutsche Pinscher hat eine sehr lange Geschichte, die detailliert jedoch nicht wirklich aufgeklärt werden kann. Zweifellos gehört er zur Gruppe der Torfspitzhunde. Diese zählen noch bis heute zu den ältesten Hunderassen Europas. Im Jahre 1895 vereinigten sich verschiedene Pinschergruppen und gründeten den Pinscherklub. In diesem Pinscherklub sollten "sämtliche deutschen rau- und glatthaarigen Pinscherarten" zusammen betreut werden. Zu dieser Zeit wurde der Schnauzer noch als “rauhaariger Pinscher” bezeichnet.

Diese rau- und glatthaarigen Pinscherarten, im üblichen Sprachgebrauch auch als Rattler bezeichnet, hatten damals die Aufgabe auf Bauern- und Gutshöfen Ungeziefer wie Ratten, Mäuse und Marder fernzuhalten, Haus und Hof so zu bewachen, damit niemand unbemerkt eintreten konnte. Außerdem begleiteten sie Fuhrwerke und bewachten diese, vor allem wenn ihr Herr nicht anwesend war. Man schätze schon früher ihre Vielseitigkeit, vor allem aber auch ihr selbständiges Arbeiten und ihre Ausdauer.

 

In der Anfangszeit fielen rauhaarige Pinscher (Schnauzer) und glatthaarige Pinscher noch in einem Wurf. Doch von Anfang an achtete man darauf, beide Varianten züchterisch zu trennen. Der Deutsche  Pinscher erreichte jedoch bis heute nie die Popularität des Schnauzers. Der glatthaarige Pinscher unterschied sich von Anfang an durch seine Farbe und sein kurzes Haarkleid von den Rauhaarigen. Zulässige Farben waren zu jener Zeit Schwarz mit rotbraunen bis mahagonifarb. Abzeichen (zweifarbig), Rotbraun (einfarbig, Rehpinscher), Pfeffersalz (Silberpinsch), Schwarz (einfarbig), Andersfarbig wie Bronzebraun und ähnliche Tönungen (einfarbig), Blaugrau und ähnliche Tönungen mit braunen Abzeichen (zweifarbig). Ohren und Rute wurden kupiert.

Im Jahre 1958, der Deutsche Pinscher war vom Aussterben bedroht, trug Werner Jung (damaliger Hauptzuchtwart im Pinscher-Schanuzer-Klub) zum Erhalt und Fortbestand der Rasse bei. Ihm ist es zu verdanken, das der Deutsche Pinscher nicht ausgestorben ist. Mit der Pinscherhündin "Kitti vom Bodestrand" und vier übergroßen Zwergpinschern wurde die Zucht 1958 wieder begonnen.


Die Stammhunde waren:

Kitti vom Bodestrand
(schwarz mit braunen Abzeichen, Risthöhe ca. 45 cm)
Jutta Jung
(schwarzbraun, Risthöhe ca. 39-40 cm)
Illo Fischer
(schwarz mit braunen Abzeichen, Risthöhe ca. 37 cm)
Fürst Jung
(rotbraun, Risthöhe 41-42 cm)
Onzo Illgen
(bronzebraun, Risthöhe 41-42 cm)


Der Name Pinscher bedeutet auf Altdeutsch "Beisser" und stammt wahrscheinlich vom engl. Wort "to pinch" ab, was soviel wie "zwicken", "kneifen" oder auch "einklemmen" bedeutet. Möglicherweise kann man seinen Namen auch daraufhin zurückführen, wie er mit seinen geschickten Pfoten Mäuse und Ratten fängt. In diesem Zusammenhang bedeutet das Wort "to pinch" so etwas wie "packen" oder “greifen”.



 

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